Gedanken zum Thema Kleintiere


               Solange           Menschen denken,

das Tiere nicht fühlen,

müssen Tiere fühlen,

das Menschen nicht denken....


Leider ist für eine viel Zahl von Menschen ein Kleintier,
was man ja ‚relativ günstig‘ im Zoogeschäft erwerben kann , nur wenig Wert.

Wobei so ein günstiges Tier dann auch sehr schnell und oft unüberlegt angeschafft wird , weil ja die kleinen Meerschweinchen, Häschen, Hamster, Vögelchen  ect. so süß anzuschauen sind.

Schon nach kurzer Zeit jedoch,  ist das so süße kleine Tier ausgewachsen, dann ist der Reiz schnell verloren,
das Tier macht viel Arbeit und Dreck, zerstört vielleicht teure Gegenstände, verhält sich vielleicht nicht so wie gewünscht usw. ...
und so ist es entweder verdammt, irgendwo abgeschoben                                                      in seinem Käfig vor sich hinzuvegetieren - bis es dann letzt endlich sirbt, oder
wird von einem Besitzer zum nächsten gereicht.
Bis sich das ganz wieder und wieder und wieder ...... wiederholt.

Auch wird man oftmals als verrückt erklärt, wenn man für ein Kleintier Tierarztkosten bezahlt, die den „Anschaffungspreis“ weit übersteigen.

Das kranke Kleintier wird von den meisten, seinem Schicksal überlassen und leidet still vor sich hin, da ein Tierarztbesuch sich für so ein günstiges Tier nicht lohnt. Schaut man sich z.B. den Durchschnittspreis von Meerschweinchen an (ca. 25 Euro), so fragt man sich, ob dann überhaupt noch eine Behandlung im Krankheitsfall möglich ist. Was wäre ein akzeptabler Preis, um ein altes Meerschweinchen zu „reparieren“, wenn man doch für 25 Euro schon ein neues bekommt? Selbst 12 Euro (die im Normalfall schon für die Erstuntersuchung beim Tierarzt anfallen) scheinen dann ja unvernünftig.

Ich bin der Meinung, dass man als Tierhalter eine Verpflichtung gegenüber seinen Tieren hat und diese auch im Krankheitsfall medizinisch versorgen lassen muss.
Die Tatsache, dass ein krankes Tier in der freien Wildbahn auch keine Tierarztbehandlung bekäme, ist hier eine billige und sehr beliebte Ausrede, um sich vor Arbeit und Kosten zu drücken.

Aber wer ein  Kleintier zu Hause halten möchte, der muss mit allen Konsequenzen leben und seine Tiere auch im Krankheitsfall angemessen versorgen.
Schließlich sind die kleinen Wesen ganz und gar auf unsere Hilfe und Achtsamkeit angewiesen,
sie können nur das Leben LEBEN das WIR ihnen bieten!
Wer das nicht leisten kann oder will, der sollte die Tiere dann nicht in der eigenen Wohnung halten.

Die Wegwerf - Mentalität, die viele Menschen gegenüber Kleintieren an den Tag legen   ist nicht nur TOTAL herzlos, sondern auch verachtend diesen Lebewesen gegenüber.

Aus welchem Grund sollte das Leben eines „günstigen“ Tieres weniger wert sein, als das eines teuren?

Der Wert eines Tierlebens läßt sich ganz sicher NICHT anhand des Preisschildes in der Zoohandlung bestimmen !

Wer zum Beispiel bei der medizinischen Versorgung seiner Tiere „Kosten-Nutzen-Rechnungen“ aufstellt und gegen rechnet , wie viele neue Tiere er für die Behandlungskosten bekäme -
Und genauso bitte ich alle diejenigen, die sich ein Tier aus dem Reiz des Neuen heraus, aus Mode, oder auch nur der Abwechslung  zulegen möchte,
die Tierhaltung dem TIER ZU LIEBE noch einmal grundsätzlich zu überdenken.


 

 

 

 

 

 

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